Sonntagsüberraschung

Die letzten zwei Tage habe ich genutzt, um die sich angesammelte Unordnung der letzten Wochen und Monate zu beseitigen. Unter anderem habe ich dabei einen Weg gefunden, meine Apple-Tastatur auch am PC zu nutzen. Da man um USB-Tastaturen am PC schon vor dem Start nutzen zu können, eine Einstellung im PC-BIOS vornehmen muss, fiel mir dort eine Option ins Auge: "Hyperthreading". Diese war im BIOS deaktiviert. Mmmmh.

Also schnell mal Linux gestartet und mittels cat /proc/cpuinfo geschaut, was denn die in meinem PC verbaute Pentium-4-Grillplatte so zu bieten hat. In der Tat wurde dort als CPU-Feature Hyperthreading aufgezählt. Also wieder zurück ins BIOS und diesmal Hyperthreading aktiviert und erneut Linux gestartet. Diesmal zeigte mir Linux zwei CPUs an. Wow, nicht schlecht, mal eben die Anzahl der CPUs in meinem Rechner verdoppelt.

Was ich bei der Geschichte nicht verstehe ist, warum der Hersteller Hyperthreading per Voreinstellung einfach deaktiviert. So ein Rechner hätte sich doch auch viel besser vermarkten (=teurer verkaufen?) lassen. Naja, mich freut's, auch wenn Hyperthreading kein vollwertiger Ersatz für einen zweiten Prozessor darstellt. Eine Geschwindigkeitssteigerung sollte allemal drin sein.

Labels: , , ,

:

Anonymous Konstantin meint...

alternativ kannst du den pentidumm ja auch von deinen lieblingshandwerkern zersägen lassen, dann hast du auch zwei ...

12:24  
Blogger Matthias Lange meint...

... mit dem Unterschied, dass er dann gar nicht mehr rechnet. Und das muss er noch, bis ein Intel-Mac ins Budget passt. Aber bei den Kautionen und Provisionen für ein Zimmer in München kann das noch dauern :(

12:28  

Kommentar veröffentlichen

<< Home